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Eine große Reportage wurde bei RTL II am 24. 04. 2005 gesendet

Die Braunschweiger Zeitung brachte am 19.07.2005 einen Artikel.https://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/472005/artid/4319297

Am 26. 09. 2006 wurde ich zu der Talkrunde "Menschen bei Maischberger eingeladen. Thema der Sendung am Dienstag, 26. September 2006, 22.45 Uhr war:
Thema: Konsumterror – wer kauft, ist selbst schuld! http://www.daserste.de/maischberger/sendung_dyn~uid,lgcq54ri09gdmuh59j1td4sf~cm.asp


Zwei Wochen später wurde ich von SAT 1 zum Frühstücksfernsehen am 10. Oktober 2006 eingeladen.

Ein großer Beitrag kam am 11.Dezember 2006 auf NDR 3 "Visite"

Neuer Eintrag 25.10.2006
Pathologisches Kaufen  
Forschungsprojekt der Uni-Erlangen

Unter pathologischem Kaufen werden exzessive Kaufverhaltensweisen – Impulskäufe/Kaufzwänge/Kaufsucht – verstanden, die zu erheblichen sozialen und finanziellen Problemen führen und die starken Leidensdruck verursachen. Das Phänomen wird seit Frühjahr 2003 an unserer Abteilung systematisch erforscht. Betroffenen Menschen bieten wir eine störungsspezifische ambulante Gruppentherapie an. 

Die Behandlung umfasst insgesamt 12 ambulante Doppelstunden. Sie findet in Kleingruppen zu je acht bis zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern einmal pro Woche statt. Die Therapie orientiert sich an einem Verhaltenstherapie-Leitfaden. Eine eingehende psychologische Diagnostik vor der Therapie und nach Behandlungsende trägt zu einem besseren Verständnis dieses Beschwerdebildes bei. 

Ausführlichere Informationen erhalten Sie von der Uni-Klinik Erlangen,

Dr. med. Dipl.-Psych. Astrid Müller

Oberärztin, Leitende Psychologin

Psychosomatische und Psychotherapeutische Abteilung Universitätsklinikum Erlangen Schwabachanlage 6 D-91054 Erlangen


Neueintrag von der Uni-Bonn vom 11.10.07 .

Kaufsucht-Studie mit persönlicher Rückmeldung:

Was sind die Gründe für unkontrolliertes und süchtiges Kaufverhalten? 

Die Thematik des unkontrollierten und süchtigen Kaufverhaltens hat in den letzten Jahren große Beachtung in der Wissenschaft und der Öffentlichkeit erfahren. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen in verschiedenen Ländern haben sich mit dem Phänomen befasst. Die Untersuchungsergebnisse deuten an, dass sich die Tendenz zum unkontrollierten und süchtigen Kaufverhalten in der Gesellschaft in den letzten Jahren deutlich erhöht hat.

 Im Rahmen einer Kaufsuchtstudie der Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein und des Universitätsklinikums der Universität Bonn wurden die neurologischen Grundlagen des süchtigen Kaufverhaltens untersucht. 
Aufgrund der relativ kleinen Anzahl von Personen, die an dieser Studie teilnehmen können, und aufgrund des Befunds, dass Frauen häufiger und stärker betroffen sind, richtet sich die Studie nur an Frauen. Sämtliche Daten werden absolut vertraulich und anonym behandelt. Darüber hinaus wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Untersuchung keinerlei wirtschaftlichen bzw. kommerziellen Interessen dient.


Zeitungsbericht der Neuen Presse Hannover vom 26.10.2007                         VON ANNETTE ROSE

" Ich habe einen Blumenstrauß bekommen, sagt Sieglinde Zimmer-Fiene, nur ich. Sie klingt ein wenig amüsiert und gleichzeitig überrascht über das Zeichen der Anerkennung, das ihr zuteil wurde in Frankfurt bei der Vorstellung einer wissenschaftlichen Studie über Kaufsucht. “Die Studie stellt fest, dass 800000 Deutsche kaufsüchtig sind, sagt die Frau, die 2002 die hannoversche Selbsthilfe-Gruppe Kaufsucht bei Kibis-Kiss gegründet hat.

Frau Zimmer-Fiene war jahrzehntelang kaufsüchtig und hatte bei der Veranstaltung über ihre Sucht nach schönen Kleidern gesprochen, die ausgelöst wurde “durch meinen ständigen Kampf um Liebe und Anerkennung.³ Und die genau das Gegenteil bewirkt habe: hohe Schulden, Verurteilungen, acht Jahre
Psychiatrie-Einweisung, Bruch mit der Familie, gesellschaftliche Ächtung ­und den eigenen Zusammenbruch. Und nun die plötzliche Anerkennung, “mit der ich nicht gerechnet hatte, sagt die 52-Jährige. Denn bei ihrem Bemühen,Kaufsucht öffentlich zu machen, sei sie auch oft auf Unverständnis und Ablehnung gestoßen. Und habe sich dann wieder hochrappeln müssen, um weiterzumachen: “Ich kämpfe heute über die Medien und bei Krankenkassen und Ärzten darum, das Kaufsucht als Krankheit anerkannt wird und Süchtige Hilfe bekommen. Kaufsucht wirke ähnlich erstörerisch wie Alkohol, Drogen und Spielsucht. Nur sei das viel zu wenig bekannt und werde verdrängt, “dennKonsumieren ist ja erwünscht. Wenn die Gier nach dem kurzen befriedigenden Kaufkick ständig wachse, wenn man das Gekaufte anschließend aus Scham verberge, Schulden steigen, Ausreden, Lügen und die Scham nach jeder neuen Attacke immer größer werden ­ “dann ist das krankhaft. Sie habe 2002 Lindes Selbsthilfe Kaufsucht gegründet, “weil mir Ärzte und Psychiater nicht helfen konnten. Die Suche nach Menschen, denen es ebenso ergehe wie ihr, “und mit denen ich ohne Angst Gedanken und Gefühle austauschen kann, haben mich vorangebracht. Sie habe sich die Auslöser ihrer Sucht bewusst machen können, und wie man sie in den Griff bekommen kann. “Ich muss mir die Welt nicht mehr schön kaufen, und bin stolz darauf, dass ich das geschafft habe. Die Arbeit in der Gruppe habe ihr Anerkennung gebracht ­ “sie ist meinLebenselexier ­ von dem noch mehr Betroffene profitieren sollen. Sieglinde Zimmer-Fiene und 17 Mitglieder der Gruppe haben ihre Erfahrungen aufgeschrieben. Das Buch         (12,95 Euro), das auch Kontaktadressen nennt, kann über die Internetadresse www.kaufsuchthilfe.de bestellt werden.


Ein Beitrag wurde vom NDR3-Fernsehen am 11.12.07 gesendet. Den Link für den Beitrag finden Sie hier:http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,OID4465724_VID4467438_TYPrealhigh_LOCint,00.html

Januar + Februar 2008 im  STERN eine große Berichterstattung über stoffungebundene Süchte unter anderem KAUFSUCHT.

Am 04.07.2008 ein Artikel  in der Neue Presse Hannover von Annette Rose.   Wenn Kaufen zur Krankheit wird.I

Ich habe am 16. 07. 2008 bei Radio Flora ein Radiointerview gegeben, was am gleichen Tag Live gesendet wurde.

Neue Information vom 18.07.2008 von der TK-Landesvertretung Niedersachen.

Im Rausch der Tüten- wenn Kaufen zur Sucht wird.

Hannover, 18. Juli 2008. Sie sind keine Schnäppchenjäger, den der Preis spielt keine Rolle. Es ist die Gier, teure Textilien, Schuhe, CD`s, Bücher oder Möbel zu kaufen. Die ist von 80.000 Kaufsüchtigen in Niedersachsen und rund 8000.000 Kaufsüchtigen in Deutschland, wobei die Dunkelziffer wesentlich höher ist. Aus der Kauflust ist eine Krankheit geowrden. Alleine kommen die Betroffenen aus dem Teufelskreislauf Bestellen, Kaufen und Verstecken nicht mehr heraus, so die Techniker Krankenkasse (TK) Niedersachen.

Nach Angaben von Experten ist Kaufsucht in Duetschland und den wetlichen Industrienationen ein weit verbreitetes Phänomen. Sieben Prozent aller Erwachsenen sind kaufsuchtgefährdet. Die Tendenz zum süchitgen Kaufen hat in den letzten zehn Jahren spürbar zugenommen.

"Kaufsucht ist eine unauffällige Sucht. Sie kommt schleichend und wird immer massiver", so Ulrike Fiebach, Sprecherin der TK Niedersachen. Es ist der Drang, Dinge zu kaufen, die man nicht benötigt. Oft landen die Sachen unausgepackt in überquellenden Schränken und wurden vor der Familie und Angehörigen versteckt oder sogar weggeworfen. Kaufsucht ist ein Ersatz für Anerkennung, für fehlende Liebe, ein Füllen von innerer Leere, ein Trostpflaster, ein Partnerersatz. Kaufsucht geht oft mit Depressionen und Essstörungen einher. Frauen sind stärker betroffen als Männer.

"Kaufen löst ein unglaublicher Glückgefühl aus", so Sieglinde Zimmer-Fiene, Leiterin der Selbsthilfegruppe Kaufsucht und "trockene" Kaufsüchtige aus Hannver. "Meine Streicheleinheiten holte ich mir von der Verkäufern in unzähiligen Kaufhäusern, Geschäften und Boutiquen. Doch die innere Leere wird nur kurz befriedigt. Dann geht die Gier wieder von vorne los und der Drang ders Kaufens wird noch größer", so Zimmer-Fiene weiter. Betroffenen Männer kaufen vor allem technische Artikel, Auto- und Computerzubehör. Frauen dagegen Kleidung, Schuhe, Schmuck und Kosmetik.

Die Sucht zerstört wirtschaftliche und gesellschaftliche Existenzen ganzer Familien in Form von Überschuldung, Insolvenz und Abrutschen in die Kriminalität. Der psychische Zusammenbruch ist oft die Folge.

Kaufsucht, auch Oniomanie geannt (griechisch onios) ist eine psychische Störung. Sie äußert sich in zwanghaftem Kaufen. Wird der Betroffene am Kaufen gehindert, entwickelt er Entzugserscheinungen, die sich zum Beispiel im Herzrasen, Schweißausbrüchen und innerer Unruhe äußern. Die TK rät daher Betroffenen und Angehörigen, sich an eine Beratungsstelle, Selbsthilfgruppe oder einen Facharzt zu wenden. Durch eine Psychotherapie kann den Betroffenen frühzeitig geholfen werden. (Mitteilung von Ulrike Fieback von der TK-Niedersachen).

Anmerkung von Sieglinde Zimmer-Fiene. Allein in Niedersachen gibt es ca. 10.000 Kaufsüchtige Personen.


Weiterhin stand am 19.Juli 2008 in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung ein Bericht von Nicola Zellmer  über Kaufsucht.  Kaufsucht in Hannover  nimmt zu.

Ein Beitrag lief bei RTL-Aktuell am 22. Juli. 2008 um 18.45 Uhr
http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_videoplayer.php?article=20772

Am 22. Juli 2008 wurde ein Bericht im Handelsblatt veröffentlicht.
http://www.handelsblatt.com/video/journal/_b=2014576,_p=542,_t=ft_video,title=kaufsucht-ist-heilbar

Im ZDF hat am 22.07.2008 im Magazin Frontal 21 um 21.00 Uhr ein Bericht über die Kaufsuchtstudie gezeigt.
Der Link zur Sendung: http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,7271498,00.html

Ich war am 21.Juli und 22.Juli 2008 in der Erlangen bei der Vorstellung der Kaufsuchtstudie von Frau Dr. Müller.
http://www.uni-erlangen.de/infocenter/meldungen/2008/forschung/30.shtml

Erfolgreiche Studie wurde am 22.07.08 in Erlangen vorgestellt mehr... .

Ein Bericht lief in der ARD vom 22.Juli 2008 im Mittagsmagazin.
http://www.br-online.de/mittagsmagazin/2207kaufsucht.shtml

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/780814

Am Samstag den 26.07.2008 fand auf Antenne Bayern ein Radiotalk von 14.00 bis 15.00 Uhr statt.
Kaufsucht – Shoppen bis der Arzt kommt. Tipps gegen den Einkaufswahnsinn

Unterstützt wird sie dabei von unseren Studiogästen:
Dr. Astrid Müller: Leiterin der Studie "Kaufsucht" vom Uni-Klinikum Erlangen
Ulrich K.: Der Nürnberger war über 30 Jahre lang kaufsüchtig und hat über 100.000 Euro Schulden

...und unseren Telefongästen:
Sieglinde Zimmer-Fiene: Die Kaufsüchtige aus Hannover gründete 2002 eine Selbsthilfegruppe, mit deren Hilfe Sie es geschafft hat „trocken“ zu werden.
PD Dr. Kai-Uwe Hellmann: Er ist wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Konsumforschung an der TU Berlin.

http://www.antenne.de/antenne/radio/sendungen/samstalk.php

Am 01.08 2008 lief auf HR 2 Radio in der Sendung "DER TAG" folgendes Interview:

“Ich bin doch nicht blöd…” - wer daran glaubt unddie Warenhäuser wie in Trance durchstreift und kauft, was ihm in dieFinger kommt, der findet sich vielleicht schnell in einer Suchtklinikals kaufsüchtiger Patient wieder. Kaufsüchtige sind Gefangene in einemkulturspezifischen Verhaltensexzess. Konsumieren, um zu kompensieren -diagnostizieren die Psychologen und schicken immer mehr jüngereMenschen zur Behandlung in die Klinik. Ist unsere Gesellschaft imKaufrausch, obwohl die Leute immer weniger in der Tasche haben? Fragtirritiert DER TAG.Sieglinde Zimmer-Fiene, ehemalige Kaufsüchtige, Macherin der Internetseite.Dr. Astrid Müller, Oberärztin Psychosomatik, Universitätsklinikum Erlangen
Hans Georg Häusel
, Psychologe, Neuromarketing-Experte
Prof. Werner Plumpe, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Moderation: Angela Fitsch

Am 24. August 2008 lief bei SAT 1 "Planetopia" http://www.planetopia.de/

In der neueste Ausgabe der Zeitschrift "Extra am Mittwoch"  in Goslar vom 27. August 2008 ist folgender Artikel: www.extra-am-mittwoch.de.


Am 10. Dezember 2008 war ich zu der Talksendung des WDR-Fernsehen eingeladen.
Dellings-Woche zusammen mit Dr. T. Klein von der Klinik Münchswies. Herr Klein war eine Woche zuvor mit Prof. Dr. Raab, auch auf unserer Info-Verstaltung über Kaufsucht.
Der link vom WDR:
http://www.wdr.de/tv/dellings_woche/sendungsbeitraege/2008/1210/kaufsucht.jsp